
Gemeinsam mit Hamburgs Wirtschafts-Senatorin Melanie Leonhard haben Still und der Immobilien-Entwickler Mercurius den Spatenstich für ein neues Mechatronik-Zentrum im Stadtteil Billbrook gesetzt. Rund 50 Mio. Euro werden in das Projekt gesteckt, das Anfang 2026 fertig sein soll.
Das moderne Gebäudekomplex entsteht auf einem Grundstück von 14.500 Quadratmetern und umfasst eine Produktionsfläche von 8.200 Quadratmetern sowie 2.600 Quadratmetern Büroräumlichkeiten. Rund 140 Mitarbeitende sollen hier künftig tätig sein. Der Umzug ist für den Sommer 2026 geplant.
Mit dem Neubau vergrössert Still die räumliche Kapazität seiner Mechatronik signifikant von heute etwa 5900 auf 10.800 Quadratmeter. Still trage damit der erfolgreichen Entwicklung der Mechatronik im Unternehmen Rechnung und schaffe eine wichtige Voraussetzung für weiteres Wachstum und den weiteren Ausbau des Mechatronik-Portfolios.
Innovations-Plattform
Zudem ermöglicht das neue Centre of Competence die Bündelung verschiedener Teams und Kompetenzen und fördert so die interdisziplinäre Zusammenarbeit und Effizienz. Neben Fertigungslinien sollen auch Testbereiche und Entwicklungslabore gebührend Platz in den neuen Räumlichkeiten finden.
Der neue Standort liegt nur einen Kilometer vom Stammsitz entfernt, auf dessen Gelände das bisherige Mechatronikzentrum steht. Die freiwerdenden Räumlichkeiten sind im Rahmen der Standortentwicklung bereits fest eingeplant und ermöglichen unter anderem die Vergrösserung der dortigen Ausbildungswerkstatt.
«Mit unserem Centre of Competence Mechatronics schaffen wir eine einzigartige Innovationsplattform für den gesamten Mechatronikbereich», so Geschäftsführer Florian Heydenreich. «Es steht für Innovationskraft, technologische Exzellenz und Effizienz – und für hochattraktive, zukunftsfähige Arbeitsplätze in Hamburg.»
«Hamburg ist und bleibt nicht nur Stammsitz von Still, sondern auch ein wichtiges Innovationszentrum», bekräftigt Heydenreich.
Fotos: Still
Schon für das kommende Jahr plant STILL weitere Investitionen in Hamburg und die Entwicklung des Standorts zum Kompetenzzentrum für Energie. Dafür erweitert das Unternehmen seine Produktion im Bereich innovativer Antriebssysteme und will bereits ab 2026 eigene Lithium-Ionen-Batterien in der Hansestadt produzieren. «Nachdem wir 2023 unsere Fertigung für Brennstoffzellensysteme eröffnet haben, sind der weitere Kompetenzaufbau und die Bündelung von Ressourcen im Bereich zukunftsweisender Energiesysteme der nächste logische Schritt», erläutert Heydenreich. «Die Lithium-Ionen-Technologie gehört zu den wichtigsten Energiesystemen der Zukunft und wird weiter Marktanteile gewinnen. Zu dieser Entwicklung leisten wir mit der Etablierung unserer eigenen Lithium-Ionen-Batterie-Fertigung einen wichtigen Beitrag.»
(Im Bild, v.l.n.r.: A.Yauschew, Geschäftsführer Mercurius Industrial Properties, A.Tsioulakis, Functional Lead Electronic Systems Kion, M.Leonhard, Senatorin für Wirtschaft und Innovation Hamburg, Still-Geschäftsführer F. Heydenreich)

















