Chr. Schell
Der Technologie-Manager und CCO von Intel folgt zum 1. Juli auf Peter Mohnen, der das Unternehmen nach 13 Jahren im Vorstand verlässt. Der 53Jährige aus Kirchheim unter Teck war bislang weltweit in leitenden Positionen für HP, Philips und Intel tätig.
Seit Anfang 2023 ist er bereits Mitglied des Kuka-Aufsichtsrats sowie Vorsitzender des Strategie- und Technologie-Ausschusses des Gremiums. Er ist damit bereits bestens mit dem Unternehmen und seinem globalen Geschäft vertraut.
Christoph Schell, der seit über zehn Jahren in den USA lebt, war davor viele Jahre in Asien und kennt die weltweiten Märkte, die wichtig sind für die Ambitionen des Robotikherstellers: «Ich bin begeistert vom weltweiten Spektrum und Erfolg der Gruppe und überzeugt von den Wachstumsperspektiven, die gerade durch das Zusammenspiel von Robotik, Automatisierung und KI die Welt des Arbeitens und des täglichen Lebens verändern werden».
Fotos: Kuka
Der Geschäftsbericht, den nun noch einmal Peter Mohnen vorlegte, erkennt Robotik und Automatisierung trotz der schwierigen globalen Wirtschaftslage als wichtige Wachstumsmärkte. Kuka habe sich in dem ausgesprochen wettbewerbsintensiven Markt gut behauptet, zeigte sich robust – auch im Vergleich zur Maschinenbau- und Automobilbranche – und hat den Auftragseingang im vergangenen Geschäftsjahr um 1,3 % auf rund 4,1 Mrd. Euro gesteigert (2023: 4,0 Mrd. €).
Dennoch wirkten sich geopolitische Spannungen und wirtschaftliche Unsicherheiten auf die Konjunktur und damit auf das Investitionsverhalten der Kunden aus. Hinzu kommt eine Zurückhaltung der Kunden bei Investitionen in E-Mobilität aufgrund verhaltener Nachfrage. Das spürt – wie viele andere Unternehmen – auch Kuka. So ging der Umsatz 2024 um 7,9 Prozent auf 3,7 Mrd. € zurück (2023: 4,1 Mrd. €). Treiber dieser Entwicklung waren Rückgänge in Amerika und Europa, in Asien verzeichnete Kuka Zuwächse und einen Rekordumsatz.
P.Mohnen
Der wettbewerbsintensivere Markt sowie Einmaleffekte aus einem Grossprojekt führten zu einem Rückgang des EBIT um 51,6 % auf 76,5 Mio. € (2023: 158,2 Mio. €). Trotz solcher zyklischer Marktschwankungen seien Robotik und Automatisierung absolute Zukunftsthemen und aus der modernen Industrie nicht mehr wegzudenken.

















